5 Tipps für erfolgreiche Empathy-Umfragen

Am Anfang eines Design Thinking-Prozesses muss immer eine intensive Beschäftigung mit Nutzer*innen im Fokus stehen. Wie ticken Leute, was denken sie über ein Produkt oder eine Idee? Um das rauszufinden, ist es entscheidend, nachzufragen – indem man mit Leuten ins Gespräch kommt. Teil der ersten Design Thinking-Phase sind daher oft qualitative Interviews, sogenannte Empathy-Interviews. Der Stuttgarter Marienplatz, an dem unsere iD-Werkstatt liegt, bietet dafür die besten Voraussetzungen: jede Menge unterschiedlicher Menschen aller Altersgruppen, die nur darauf warten, angesprochen zu werden. Gesagt, getan: Raus aus der Komfortzone und ab auf die Straße!

Empathy-Interviews folgen keinem strengen System. Beachten sollte man bei der Durchführung einer Umfrage aber trotzdem diese fünf Regeln:
 

1. Warum?

Am Anfang einer Umfrage steht natürlich ein guter Fragebogen. Was aber noch wichtiger ist: Einfach mal „Warum?“ fragen. Denn darum geht’s – zuhören. Ansonsten führen offene Fragen, die lange Antworten ermöglichen, zum Ziel.

 

2. Absolute Beginner

Egal, um welches Thema es geht – eine offene Einstellung ist bei Innovationsmethoden fundamental. Das heißt: Nie eine bestimmte Antwort erwarten und sich selber bei jedem Thema stets als absolute Anfänger*in betrachten.

 

3. It takes two

Die besten Ergebnisse erzielt man bei Interviews, wenn man zu zweit unterwegs ist. Dann kann sich eine Person auf die Unterhaltung konzentrieren, während sich der oder die andere Notizen macht.

 

4. Read my bodylanguage

Nicht nur der Inhalt der Aussagen sollte für euch von Interesse sein. Auch Mimik und Gestik, die z.B. Abwehr oder Begeisterung für ein Thema ausdrücken, sollte notiert sein.

 

5. Was ist das Ziel?

Um eine Idee wirklich zu testen, müssen möglichst unterschiedliche Menschen befragt werden. Dafür ist es am sinnvollsten, dass sich jedes Interview-Tandem auf eine andere Zielgruppe konzentriert (z.B. Leute, die mit dem Rad unterwegs sind oder Leute, die auf dem Boden sitzen und am Handy rumdaddeln – je nachdem, wie ihr eure Zielgruppen definiert habt).

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